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Pfarrer in Friemar

II. Nachrichten von der Kirche und den Schulen zu Friemar

§. 9.

Die Pfarrey zu Friemar erkennet anjetzo den Durchl. Hertzog zu Sachsen Gotha als ihren Collatorem, und exerciren Dieselben dero jus patronatus hierüber durch dero Fürstliches Ober⸗Consistorium. Ehedem haben es die Herren Schencken, Freyherren von Tautenburg gehabt, wie aus folgenden zu ersehen seyn wird.

Es sind aber nach der Reformation nachfolgende Pfarrer an der Kirche zu Friemar gestanden, nemlich:

  1. Johannes Chyomusus oder Schneesing, von Franckfurt am Mayn gebürtig. War anfangs der Reformation Vicarius des Pfarrer Langenhayn bey der St. Margarethen⸗Kirche zu Gotha, hernach Pastor zu Friemar. Sagittar. hist. Goth. p. 230. & Tenzelii suppl. II. p. 733. In den Visitat. Actis vom Jahr 1534. stehet von ihm: Der Pfarrer zu Friemar heist Johann Schneesing, der Collator ist Schenck von Tutenberg, Collator von der Vicarey ist die Gemeine, und ist selbige Vicarey zur Pfarr geschlagen. Dieser Pfarrer ist ein gelehrter, fleißiger, frommer, gottseeliger Mann. Der bekannte Thüringische Historien Schreiber Marcus Wagner schreibet in seinem Buch: Bericht von Nic. Storcken p. 16 b. seqq. folgendes von diesem Schneesing. „Diese Artickel (Nic. Storcks) habe ich offtmahl selbst von unserm Pfarrherrn D. Johanne Chyomuso seeliger nicht allein gehöret, sondern auch in seinen geschriebenen Tractatibus gelesen und in die Memoria eingefasset und behalten, denn er mich als seinen geistlichen Sohn, den er im Catechismo lauter und rein auferzogen, und die gesunde Lehre beyde in der Schulen und in der Kirchen durchs äusserliche hörliche Wort in meiner Jugend also eingebildet und vorgesaget, geschrieben und unterrichtet, daß ich ihr nimmermehr vergessen werde die Zeit meines Lebens. Denn er war ein gelehrter Mann und sehr geistreich, wie das Liedlein: Allein zu dir HErr JEsu Christ etc. so man in der Christenheit allenthalben singet, gnugsam ausweiset und jedermann zu verstehen giebet, das er selbst gedichtet, gemachet und in seiner Kirch⸗Ordnung, so er A. 1522 gestellet, und unser Kirchen mit eigener Hand geschrieben, noch auf den heutigen Tag gewidmet, in, bey und neben dem gedruckten Bekenntnis des Chur⸗ und Fürstl. Hauses zu Sachsen zu befinden und zu lesen in quodam loco prope altare. Wie dem auch Johannes Stigelius, Poёta laureatus, p. m. so sein discipal gewesen, bevorab, weil sein Vater das Schuldienst etliche Jahr allhier treulich versehen, in dem Cantico Simeonis sehr tröstlich der Christenheit anmeldet und seine Tugend beschrieben, den er gleichfalls in nova orthodoxa doctrina unterrichtet und capita pietatis vorgelesen hat. Darzu war er immer bey uns in der Schule, verhört uns selber und sang mit uns seine Lieder, deren er viel gemacht, fleißiglich, weil er ein guter Musicus und Componist war, hatte einen sonderlichen Gefallen zur Jugend, ließ den Catechismum[1], den er selber gemacht, in der Schule beyde für dem hohen Altar und Tauffstein aufsagen, und allezeit Nachmittag aus der H. Schrifft erklärt er denselbigen. Es gieng kein Sonntag hin, er vermahnte seine Schäflein für allerley Laster, sonderlich für der Trunckenheit, davon er einen schönen lustigen Tractat gemacht, daß immer Schade, daß die Erben solche schöne geistreiche Büchlein haben lassen umkommen und hin und wieder verpartieren lassen. Was aber vor gelehrte Leute unter ihm erzogen, will ich nicht erzehlen etc. Weil er denn auch ein ziemlicher Mahler gewesen, so habe ich in seiner Liberey gesehen des Storckens Bildnis etc. So weit Marcus Wagner. Er lobet diesen Schneesing auch sehr in seinem Tractatu hist. Germ. de Ciconia tonitru percussa. Obiges stehet auch in Hrn. Schöttgens Leben Marx Wagners, so er den Dreßdenischen Anzeigungen des Jahrs 1749. und 1750. inseriret hat, und auch im XII. Stück des I. Theils dieser Sammlungen zu lesen ist. Dieser Chyomusus schrieb A. 1546. an Myconium einen Brieff, welcher den Titel hat: Pia Consolacio Ad D. Myconium Misere Decubantem Autore Suo Chyomuso. Innerhalb des Brieffes ist ein Baum, nicht eben allzukünstlich gemahlet, an demselben siehet man Schilder hangen, welche die Arche Noä, die Hölle etc. vorstellen. Die auf der lincken Seite stehende alte Verse zeigen an, daß Chyomusus hierdurch Christentum, den Baum des Lebens, verstehe, und den krancken Myconium auf die Tröstungen, so uns in unsern Leyden das Verdienst JEsu schaffet, auf eine zu jenen Zeiten erbauliche Art verweisen wollen.
  2. Heinrich Bloß. In den Visitations-Actis vom Jahr 1589. heist es von ihm: Venerandus Senex ist gelehrt und wohlbestanden, hat 2 Söhne, so studiren. Einer derselben, Namens Justus, wurde ihm substituiret, starb aber annoch vor dem Vater, und war der folgende Pfarrer fast in die 2 Jahre sein Vicarius, bis er endlich entschlief im 74ten Jahre seines Alters den 15. Martii 1598. und seine Ehefrau, Anna, folgte ihm nach am 19. Martii 1599. Besage Friemar. Kirchenbuch in 4to. In dem Friemarischen Tauffregister wird Heinrich Blossens, Pastoris filii, gedacht, daß er 1597. ein Kind aus der Tauff gehoben. Dessen Sohn N. zeugte Matthes Bloß, Diaconum der Kirche zu Schkölen, dieser Michael Bloß, Chirurgum zu Rudolstadt und dieser A. 1675. M. Ludwig Christoph Bloß, Conrectorem der Rudolstädtischen und hernach Rectorem der Naumburgischen Schule, in welchem Dienst er verstorben 1730. videatur Scheibii Programma X. Melapyrgum repurgatum exhibens. Und in dem Verzeichnis der Copulirten wird Christoph Blossens hinterlassenenen Wittwe gedacht, daß sie 1599. den Schulmeister Gotthardt Steinbrück geheyrathet habe.
  3. M. Johann Agricola, von Judenbach im Coburgischen gebürtig. In Gen. Visit. Actis vom Jahr 1613. stehet von ihm: Pastor ist 52 Jahr alt, (und ist also 1561 gebohren) und in das 17te Jahr zu Friemar Substitut und Pfarrer. Er hat 8 Jahr zu Jena studiret, ist gottseelig, fromm, gelehrt und fleißig, und hat im examine wohl respondiret. Er hat viel Kinder , ist mit seiner condition zufrieden und begehret sein Leben bey seinen jetzigen Zuhörern zuzubringen. It. die Pfarr gehet den Schencken von Tautenberg zu Lehn. Von einer Kindtauffe empfängt der Pfarrer 3 pf. ingleichen der Schulmeister auch 3 pf. und einen Teller Saltz. Er heyrathet 1596. des vorigen Substituti Justi Blosii Wittbe, Namens Susanna, geb. Teuttlebin, dann, nach ihrem Tode, 1603. Agnes Stupffelin, eines Gothaischen Bürgers Tochter, und, nach deren Ableben, 1629. Anna Schwartzin, des ehemahligen Schultheissens, Nicol zum Hagen, hinterlassene Wittbe, Görg Hofmanns, Weißbeckers zu Gotha Tochter, und zeugte mit derselben 1598. Susanna, 1599. Johannes, starb als Studiosus 1624., 1604. Wilhelm, 1605. Tobias, so Schultz in Friemar worden, und 1671. gestorben, 1608. Daniel, so 1626. verstorben, 1611. Jeremias, stirbt 1637. 1613. Paulus, 1616. Anna Maria, sterben beyde 1626., 1620. Elisabetha Sabina, 1624. Johann Martin, so hernach als Barbier in Friemar gelebet, und starb als Lieutenant über die Cantzley⸗Compagnie und Schultheiß 1647. Und diese Agricolaische Familie hat sich hernach in Friemar sehr ausgebreitet, und sind noch Nachkömmlinge allda vorhanden. Er hatte vor seinem Ende 12 Jahr einen Substitutum, Hr. Michael Rittern, und starb am 10. Sept. 1640. im 79 Jahr seines Alters und im 44ten seines Predigamtes, wie sein ausser der Kirche stehendes Epitaphium besaget. Er hat währendem 30jährigen Krieg, und da die Pest hier wüthete, viel Elend ausgestanden. Von seinem Sohn Jeremias, wie er von den Soldaten gemißhandelt worden und darüber gestorben, stehet oben §. 6. beym Jahr 1637.
  4. Michael Ritter, war zu Friemar 1596. gebohren, und ausser obmeldten 12 Substituten⸗Jahren, 20 Jahr Pfarrer daselbst. Er hatte 2 Söhne, Namens Jeremias, so ihm succediret, und Mattheus, so im 4ten Jahr seines Alters 1654. verstorben, und 2 Töchter, Barbara, so 1653. im 14ten Jahre im Tode abgegangen, und Osanna, so 1645. gebohren, in seiner Ehe gezeuget, und starb am 19. Junii 1660. laut Friemaris. Pfarr⸗Register. it. C. A. Amt Gotha betr. n. 1. 2.
  5. Jeremias Ritter, ein Sohn des vorigen, war erst Pfarrer zu Ernstroda, dann, auf Ansuchen der Gemeine, nach seines Vaters Tod, 1660. Pfarrer zu Friemar. Die Ernströder suchten solches zu hindern und schrieben von ihm, daß sie mit einem gelehrten und eyfrigen Mann versehen wären, und bäten, daß er ihnen gelassen werden möchte, erhielten es aber nicht, zumahlen die Friemarische Gemeine sich erbothen, den Ernströdern die Unkosten, so sie inskünfftige zur Wiederbesetzung ihrer Pfarrey aufwenden würden, zu erstatten. Er heyrathete Jungfer Anna Regina Heusserin, Hrn. M. Christian Heussers, Diaconi Minoratum in Erfurt, Tochter, und starb Dom. I. Adv. 1669. æt. 37. Sein Bildnis stehet in Lebens⸗Größe zwischen dem Singe⸗Chor und Cantzel in der Kirche. C. A. I. c.
  6. Johann Adam Krebs, ein Sohn Joh. Krebs, J. V. D., Gustavi Adolphi Königs in Schweden, und nach dessen Tode, Hertzog Bernhards zu S. Geheimer Rath im Hertzogthum Francken, und dessen Ehefrau Barbara, Hrn. Michael von Berg J. V. D. und Raths zu Rotenburg an der Tauber, Tochter, den sie gebohren zu Würtzburg den 3. Junii 1633. Da nun die Evangelici confœderati die Schlacht verlohren, so hat er sich in seiner Vatersstadt kaum etliche Wochen aufhalten dürfen. Sein Vater begab sich bald nach Königshofen. Da man aber diese Stadt dem Fein übergeben, ward derselbe, wieder die gegebene Versicherung, gefangen weggeführet, den Juden verkaufft, und sowohl alles seines Vermögens beraubet, als auch, um sich loszukauffen, mit Schulden beladen. Hierauf begab er sich nach Coburg, indem er in Schöppenstuhl daselbst war beruffen worden, wohin ihm sein Sohn auch folgete. Nachdem er aber vom Marggraf Christian zu Brandenburg zum Vice-Canellariat Vocation erhalten, ist er nach Culmbach gezogen A. 1640. und hat seinen Sohn auch mit dahin genommen, und ihn daselbst die ersten elementa zum studiren erlernen lassen. Er hat 2 Stiefmütter gehabt, Namens Eva Susanna Amlingin und Anna Barbara Trummerin, deren Treue er nie genug rühmen können. Als er, nach seines Vaters Tod, noch 1 Jahr in Culmbach geblieben, ist er , auf Anrathen seines Vettern, Herrn Wolffgang Weigands, A. 1647. in das Gymnasium Gothanum gekommen und 7 Jahr allda den Studiis obgelegen, bis er sich 1654. auf die Universitæt Leipzig begeben, daselbst 4 Jahre und zu Jena 2 Jahr seine Studia fortgesetzet. A. 1661. I. p. Epiph. gelangte er zum Pfarrdienst zu Ernstroda, im Gothaischen Amte Reinhardsbrunn, und wurde A. 1665. ihm die Hopffgartische Adjunctur anvertrauet, 1670. zum Pastorat nach Friemar, 1674. zum Land⸗Inspectorat, dann aber zum Vice-Superintendentur zu Ichtershausen, und endlich 1680. zur Hof⸗Prædicatur Hertzog Bernhards zu Meiningen beruffen, allwo er als Ober⸗Hofprediger und General-Superintendens 1684. seelig verstorben. vid. Matric. Ichtershus. f. 37. b. Er hatte des Hrn. Archidiac. Goth. Liborii Thilonis, Tochter, J. Anna Maria zur Ehe, die ihn verschiedene Kinder gebohren, unter welchen ein Sohn, so auch Ober⸗Hofprediger daselbst geworden ist.
  7. Christian Timotheus Gotter, von Mühlberg bey Gotha 1642. gebürtig, allwo sein Vater Hr. Johann Christian Gotter, Pfarrer und hernach Ober⸗Hofprediger und General-Superintendens zu Gotha war. Nachdem er von Universitäten zurückgekommen, ist er 1666. bey der exploration im Fürstl. Consistorio zu Gotha wohl bestanden und so befunden worden, daß man urtheilen konnte, er habe seine Studia Theol. und was darzu gehörig, mit guten Fleiß getrieben, indem er mit ziemlicher Fertigkeit auf die ihm vorgelegte Fragen ex locis theol. geantwortet, die Glaubens⸗Artickel mit bündigen Sprüchen bewiesen, der Adversariorum Irrthümer nothdürftig wiederleget, auch ex libris symbol. und historia eccles. sattsamen Bescheid ertheilen können. wie solches im Expectanten⸗Buch im Fürstl. Ober⸗Consistorio bemercket ist. A. 1667. wurde er zum Pastorat nach Wiegleben beruffen, muste 1668. mit den Durchl. Printzen, Albrecht, Bernhard und Heinrichen, auf die Reise gehen, und wurde indessen der Studiosus Jacob Braun zu Wiegleben substituiret. Nach seiner Zurückkunfft erhielte er die Vocation zum Diaconat zu Eißfeld in Francken, und ließ sich J. Martha Maria, Hrn. Abraham Gießbachs, gewesenen Hof⸗Diaconi zum Friedenstein, Tochter, in der dasigen Hofkirche antrauen. A. 1674. ist er Pfarrer und Adjunctus zu Friemar, im Amte Gotha, allwo ihm 1674. ein Sohn, Christian Abraham, und 1676. eine Tochter Sophia Margaretha, gebohren worden, und 1676. Pfarrer und Superintendens zu Wangenheim worden und daselbst am 15. Oct. 1689. seelig entschlaffen. vid. C. A. Amt Gotha betr. n. 9. 17. Hr. Superint. Kraussens Beyträge zur Hildburgh. K. Sch. und L. Historie III. Theil p. 195 it. Friemarisches Kirchenbuch.
  8. Georg Michael Pfefferkorn, von Iffta aus Hessen gebürtig, wurde 1676. Pfarrer und Adjunctus zu Friemar, und 1682. Superintendens zu Tonna. Sein Leben kommt vor unter den Superintendenten zu Tonna.
  9. Johann Bilstein, war vorher Pfarrer zu Tonna, hatte sich aber der Inspection begeben, wurde, nach Pfefferkorns translocation, an seiner statt Pfarrer zu Friemar 1682. und starb daselbst 1692. æt. 44 Jahr. Ein mehreres kommt von ihm vor unter den Pfarrern und Superintendenten zu Tonna.
  10. Johann Heinrich Ungewitter, von Großfahner gebürtig, wurde Pfarr⸗Substitut zu Molßdorff, hernach Pfarrer zu Sültzfeld im Hennebergischen, endlich 1692. Pfarrer zu Friemar, woselbst er am 22. April 1716. verstorben. Ein mehreres stehet von ihm unter den Pfarrern zu Molßdorff, P. I. dieser Sammlung 4. St. p. 73. Sein Hr. Sohn ist Pfarrer zu Gamstedt.
  11. M. Johann Christian Arnold, ein Gothaner von Geburt, wurde 1710. Pfarr⸗Substitutus und 1716. Pfarrer zu Friemar, 1719. Stiffts⸗Prediger und 1723. Collaborator des Stadt⸗Ministerii zu Gotha und starb daselbst 1725. Ein mehreres von ihm kommt vor unter den Diaconis zu Gotha. Er heyrathete Jungfer Anna Elisabetha Graulin, zeugte mit ihr 1714. eine Tochter, Johanna Elisabetha, dergleichen 1716. Johanna Friederica, 1717. Wilhelmina Benedicta, und 1719. Christina Juliana. vid. Friemarisches Kirchenbuch, und nachhero einen Sohn, so anjetzoMedicinæ Doct. und Practicus zu Gotha ist.
  12. Johann Christian Pfaff, war gebohren zu Wahlwinckel, bey Waltershausen gelegen, allwo sein Hr. Vater, gleiches Namens, damahls Pfarrer war, hernach aber Land⸗Inspector und Consist. Assessor zu Gotha wurde, seine Mutter hieß Frau Margaretha Christina, des Hrn. Adj. Mahns zu Goldbach älteste Tochter. Nach vollendeten Schul⸗ und Academischen Studiis wurde er 1712. Pfarr⸗Substitut zu Holtzhausen und 1720. Pfarrer zu Friemar. Er heyrathete des Adjuncti zu Goldbach, Hrn. Joh. Ernst Gotters, älteste Tochter, Jungfer Susanna Maria, und zeugte mit ihr zu Holtzhausen 3 Söhne Christian Ernst, Johann Samuel und Johann Christoph, und zu Friemar 1720. eine Tochter Sabina Maria, 1722. einen Sohn, Rudolph, und 1725. eine Tochter, Dorothea Christiana, welche an Hrn. Pfarrer Müntzer zu Nottleben verheyrathet ist. Er entschlieff am 14 May 1752, wurde in die Friemarische Kirche zwischen dem Altar und Tauffstein begraben und die Gemeine trug die Begräbnis⸗Kosten. Matric. Molschleb. & Ichtershus. it. Friemar. Kirchenbuch. Von dessen Hrn. Söhnen stehet ein mehreres oben §. 7. zu Ende.
  13. M. August Wilhelm Huhn, war zu Gotha 1721. den 15. Oct. gebohren, allwo sein Vater Hr. Johann Benjamin Huhn, der damahls die Hofprediger⸗Stelle begleitete, nachhero General-Superintendens und Consistorial-Rath wurde. A. 1740. besuchte er die Universitæt Jena, wurde, nach seines Herrn Vaters Tod, 1744. Pfarr⸗Substitut zu Siebleben, promovirte in Magistrum Philosophiæ, heyrathete des Fürstl. Regierungs⸗Secretarii, Hrn. Johann Friedrich Starcks, einige Tochter, erhielte, nach des Senioris Ableben, 1746. den völligen Pfarrdienst daselbst, und 1752. das Pastorat zu Friemar. C. A. Amt Gotha betr. Der Hr. Magister haben vom §. 9. an rühmlichen Beytrag zu dieser Abhandlung gethan.

[1] Dieses gehöret zur Historie des Gothaischen Catechismi, so zu Gotha 1754. bey Hrn. Johann Christoph Reyhern im Druck erschienen.


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