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51 "Caspar Marggraf, gebohren zu Friemar, allwo sein Vater, Abel Marggraf, ein Anspänner und Inwohner war, und seine Mutter hieß Maria Wagnerin. Er studirte zu Gotha und, wegen der Kriegs=Zeiten zu Elbingen, informirte zu Riga bey einem Edelmann, wurde 1649. Schulmeister zu Haussen und starb 1695. Matric. Goldbac. In Msto Berles. stehet, er sey 1661. nach Siebleben kommen. Wie denn ein Schuldiener dieses Namens laut Visit. Protoc. 1675. daselbst gestanden hat." MARKGRAF, Caspar (I24951)
 
52 "Christian Burgmann. In den Visitations-Actis vom Jahr 1589. wird er ein gelehrter Schulmeister genennet." BURGMANN, Christian (I25110)
 
53 "Christian Seyfart, wenigstens um das Jahr 1675. oder auch noch ehe gefolget seyn, indem der eine Sohn, Georg Wilhelm, den 22. Jan. 1676. allhier getauffet ist. Auch sind ihm noch 3 Töchter, Catharina Euphrosina, den 4. Mart. 1677. Anna Maria, den 16. Jan. 1679. und Martha, den 14. Febr. 1681. zu Nazza gebohren. Er hat drey Weiber nach einander gehabt, Maria Elisabeth und Christina, und dann Anna Elisabetha Wolffgangin, deren erster den 8. Jul. 1683., und die andere den 6. May. 1685. begraben, und mit der dritten, eine gebohrene Wolfgangin aus Ober=Dorla, ist er den 13. Jul. 1686. getrauet worden. Es sind auch noch 3 Söhne, Georg Christian, den 28. Jan. 1676. Johann Barthel, den 18. May 1685. und Hanß Bernhardt, den 6. May 1689 allhier gestorben. Weil diese nun nicht in Nazza gebohren (wenigstens sind sie nicht in die K. M. eingeschrieben) und um das Jahr 1670. ein Schulmeister gleichen Namens, Christian Seyfart, zu Engelsbach gewesen ist, von welchem aber nicht gemeldet wird, daß er daselbst gestorben sey, so ists wohl ausser Zweiffel, daß Seyfart von Engelsbach, allwo er diese Söhne gezeuget, (wo das nicht schon vorher in dem Stift Hildesheim geschehen ist) nach Nazza translociret worden. Seyfart starb den 6. Jun. 1690 und an seine Stelle kam" SEYFARTH, Christian (I26460)
 
54 "Christian Zahn, ein Vetter des vorigen, ist zu Wahlwinckel 1648. gebohren. Sein Vater hieß Philipp Zahn, Schuldiener daselbst und hernach Organist und Schul=Collega zu Creutzburg 22 Jahr; die Mutter aber Anna Justina Poppin von Ohrdruff gebürtig. Er gieng fleißig in die Schule, legte sich anbey auf die Schreiberey, wartete hierauf etlichen vornehmen Personen auf zu Schotten und Nidda; wurde von dar 1667. an Salmischen Hof recommendirt nach Rödelheim zu einem Küchschreiber und Organisten, resignirte aber 1670. und wurde Stadtschreiber und Organist zu Gräbenau im Heßischen, darauf 1673. Schuldiener zu Iffta im Eisenachischen, dann zu Wenigen=Lupnitz. A. 1674. heyrathete er J. Anna Christina, des Burgemeisters zu Creutzburg, Hrn. Simon Crollens, Tochter, zeugte mit ihr 4 Söhne und 2 Töchter und wurde 1684. Schuldiener zu Sättelstedt." ZAHN, Christian (I29290)
 
55 "Christoph Röber, ein Sohn des Organisten Christoph Röbers zu Friemar, wurde Schulmeister zu Warza A. 1666, heyrathete Jungfer Margaretha, des gewesenen Amts= und Cantzley=Schultheissens, Cyriax Ritters, zu Haussen, Tochter, welche, nach ihres Mannes 1669. erfolgten Ableben, einen Sohn, gleichen Namens, zu Haussen auf die Welt brachte, welcher hernach Cantor zu Friemar worden ist, wie solches alles aus dessen Leben zu ersehen, so er in die Molschlebische Matricul eingezeichnet hat." RÖBER, Johann Christoph (I24762)
 
56 "Christoph Schmehling kam anhero 1651, starb allhier den 21. Julii 1652." SCHMEHLING, Christoph (I25497)
 
57 "Conrad Hartmann, geboren in Ingersleben 27. Sept. 1655., allwo sein Vater, Hanß Hartmann, und seine Mutter Gertrud Leuterin, wohnhaft waren. A. 1671. gelangte er zum Schuldienst zu Ingersleben und 1677. zu Grabsleben, heyrathete 1679. Balthasar Starckloffs, Schultheissens allda jüngste Tochter, zeugte mit ihr 3 Töchter und 2 Söhne, wovon der eine noch jetzo Inspector des Waysenhauses zu Dresden seyn soll, der andere aber Guarnison-Prediger zu Altenburg gewesen, und endlich als Ober-Pfarrer zu Treben und Gerstendorff im Altenburgischen gestorben." HARTMANN, Conrad (I6458)
 
58 "Conrad Lindenlaub, dieser ist allda 1647. und muß anders wohin seyn versetzet worden." LINDENLAUB, Conrad (I24912)
 
59 "D. A. Landmann, er war zu Zeiten des Pfarrers Küsters A. 1581. bey der Kirchen=Erweiterung, Schulmeister zu Gossel, wie die Inscription in der Kirchenmauer, davon oben §. 2 n. 2 Meldung geschehen, besaget." LANDMANN, D. A. (I25173)
 
60 "David Dantz , Erfurtanus, Ludiminister, vir satis simplex, pius, modestus & eruditus, uti istum vocat Dominus M. Alcon, incepit 1599, debitum naturæ persolvit d. 12. Jan. 1613 DaVID Tantz Deo CarVs obIIt." DANZ, David (I25161)
 
61 "David Dantz von 1593. bis 1596, ist danach Schulmeister worden." DANZ, David (I25161)
 
62 "den 15. January [1627] ist Nikel Gräfenhain Sehlig im H. verschieden [und begraben] Welcher von Juncker philip Spitznaß beschediget worden Und einem schädlich Stich [nach einem Wehre] gegeben, Unner schuldener sache in dem gedachter Juncker mit einem anderen gestritten Und denselben beschedig wollen desselben gestehlen Und diesen troffen, welcher, als dazumal Heimburger, die Schatzung gesamlet in der Schencke. Got Verleihe ihm eine fröhliche Auferstehung." GRÄFENHAN, Nicolaus (I9024)
 
63 "der Organisten Kunst beflißen" KÜTTNER, Johann Nicolaus (I26744)
 
64 "Dietrich Wächter, von Hochdorff, ist Ostern 1642. zum Schulmeister beruffen worden, welcher auch der Jugend bis 1658. getreu vorgestanden, da er denn mit einigen der Gemeinde Vorsteher den 3. Oct. zu Frienstedt gewesen, und allda die Fürstl. Steuern obligiren wollen. Es haben aber einige Frienstedter einen blutigen Anschlag, ohne einige Ursach, um nur das Steuer=Register ihnen, den Gemeinde=Vorstehern, zu entreissen, wieder sie gemacht, und auf dem Heimwege besagten Schulmeister, tempore vespertino, auf der Straße, Ehrhardt Negelin aber, seinen Gefehrden, in des Schützens Hause erwürget.Die Thäter sind flüchtig worden, haben aber im Erfurtischen Gebiethe A. 1683. noch gelebet. Er hinterließ einen Sohn, Nahmens Christoph Heinrich, so Pfarrer in Trügleben worden." WÄCHTER, Dietrich (I25143)
 
65 "Discantist in Fürstl. Capelle" FRANK, Matthäus (I36116)
 
66 "Dispensation wegen naher Anverwandtschaft, maßen Sie leibl. Geschwister Kinder sindt"
Pate 1717, 1728 in Seebergen 
FRANK, Johann Simon (I7170)
 
67 "eine gebohrene und erzogene Africanerin" /S43/10.St., S.99, Nr.13/ ZANG, Johanna Christina (I36080)
 
68 "Elias Cranichfeld, bisheriger Cantor zu Buffleben, kam hieher 1602. und 1603. nach Tüttleben. Ein mehreres von ihm unter den Schuldienern zu Buffleben, P. I. dieser Samml. 4. St. p. 28." KRANICHFELD, Elias (I24911)
 
69 "Elias Cranichfeld, hat seinen Dienst allhier angetreten 1621. und ist gestorben 1630. Er ist an unterschiedlichen Orten in Diensten gewesen, als zu Buffleben 3 Jahr, Haussen 2 Jahr, Tüttleben 4 Jahr, Kabartz 13 und Neukirchen 9 ½ Jahr. vid. P. IV. dieser Samml. p. 28" KRANICHFELD, Elias (I24911)
 
70 "Elias Dreise. Er ist 1594. hieher kommen, und nachgehends Pfarrer zu Nazza worden. Hat 1601. des Pfarrer, Herr Quendels, Tochter, Nahmens Anna geheyrathet. Ein mehreres stehet von ihm P. VI. dieser Sammlung p. 36 allwo er auch unter den Pfarrern zu Menteroda befindlich" DREYßE, Elias (I24897)
 
71 "Elias Thal, war im Schuldienst zu Gossel. A. 1604." THAL, Elias (I25174)
 
72 "Elias Thöll, von Eisenach bürtig, wie in Visit. Actis stehet. A. 1615. stehet er unter den Consistenten als Praeceptor, 1616. aber wird er Schulmeister genennet, als er einen Sohn, Namens Bonaventura, taufen lassen." THÖLL, Elias (I24909)
 
73 "Er kam 1674. hieher, 1676. nach Hohenkirchen, und wurde 1684. nach Gierstedt versetzt, allwo er verstorben. P. I. dieser Samml. X. St. p. 64. stehet mehreres von ihm." EBENRITTER, Lorenz (I24852)
 
74 "Er kam vom Schuldienst zu Wipperoda hieher A. 1655., wurde aber gar bald wieder seines Dienstes verlustig. Mehrere Umstände stehen von ihm unter den Schuldienern zu Wipperoda, P. I. dieser Samml. VII. St. p. 61." MEISTER, Tobias (I18078)
 
75 "Er war gebohren zu Ohrdruff 1633. allwo sein Vater, Christoph, ein Bürger und Schneider war, und seine Mutter hieß Martha Fischerin. Er wurde Organist zu Apfelstedt 1650, dann zu Ernstroda, hierauf, nach des Organisti Schmehlings Tod, kam er wieder dahin nach Apfelstedt." KRUMBHOLZ, Matthias (I17288)
 
76 "Ernst Christoph Koch, sein jüngster Sohn, gebohren zu Neukirchen den 10. May 1727. Sein Vater unterrichtete ihn im Catechismo und der Music, und erlangete es von denen Kirchen=Patronen zu Nazza, daß er ihm 1752. beygesetzet wurde, that seine Probe Dom. Invocavit. Verheyrathete sich in diesem Jahr mit Jungfer Anna Elisabetha Döllin, David Döllens, Anspänners in Streckeda, ältesten Tochter, welche ihm gebohren 1) Johann David, 2) Johann Wilhelm" KOCH, Ernst Christoph (I24930)
 
77 "geheimer Cantzley-Secretarius" STÖLZEL, Albrecht Friedrich (I35501)
 
78 "Georg Adam Bodinus , des vorigen Bruder, wurde von Neurode anhero befördert 1700. Mens. Augusti starb den 27. Junii 1705."
"Ein Sohn Christoph Wilhelm Bodini, Schulmeisters zu Liebenstein, gebohren 1662, wurde anfangs Schulmeister zu Rippersroda, dann zu Neuroda und endlich zu Apfelstedt." 
BODINUS, Georg Adam (I25167)
 
79 "Georg Christian Bodinus, Georg Adam Bodini Sohn, kam nach seines Vaters Tode anher als ein Primaner aus dem Gothaischen Gymnasio Mens. Octobr. 1705, starb an einem Fieber den 31. Aug. 1707." BODINUS, Georg Christian (I25168)
 
80 "Georg Christoph Meder, des alten 86jährigen Schuldieners Johann Georg Meders, zu Cobstett, und seines Weibes Annen Christinen, gebohrnen Kalmbergin, jüngster Sohn dritter Ehe, die ihn den 6ten Jul. 1713. auf die Welt gebohren hat. Er war vorhero vom 28sten Oct. 1731. bis zum 3ten Jul. 1734. auf 2 Jahr und 8 Monathe Schul=Præceptor zu Stutzhauß und Schwartzwald, darauf vom 4ten Jul. 1734. bis zum 29sten Jan. 1739., und also 4 ½ Jahr Schul=Substitutus zu Kleinfahner und endlich am 20sten Jan. 1739. Schuldiener zu Pferdtingsleben." MÄDER, Georg Christoph (I24554)
 
81 "Georg Dreuning, von Arnstadt, ist hernach zu Ottenhaußen Pfarrer worden." DREUNING, Georg (I25133)
 
82 "Georg Fischer, bisheriger 29jähriger Schuldiener zu Hallungen. Er tath die Probe zu Cobstedt am XXI. p. Trinit. 1757." FISCHER, Georg (I24744)
 
83 "Georg Haun ist 1641 hieselbst zum Schulmeister angenommen und nach etlichen Jahren abgedanckt worden. A. 1654 hat man ihn zum Mägdleins-Schulmeister angenommen, dergestalt, daß er von jedem Mägdlein 3 pf. und von der Gemeinde ein Pferd frohnfrey haben sollte, und sind also zu der Zeit 2, nemlich ein Knaben- und eine Mägdleins-Schulmeister gewesen. Dieser Haun ist 1675. verstorben und seine Tochter Christina, hat die Mägdleins-Schule bis 1678 fortgeführt, da solche mit der Knaben-Schule unter Johann Heinrich Wolffen wieder vereiniget worden. Die Christina Haunin aber hat sich 1677. mit Hanß Francken copuliren lassen." HAUN, Georg (I25045)
 
84 "Georg Nicolaus Ortlepp, ich bin, meldet er selbst, gebohren zu Catterfeld A. 1717. den 24. Aug. Mein Vater ist gewesen Johann Nicolaus Ortlepp, Hammergewerck daselbst, meine Mutter aber Anna Catharine geb. Beckin. Bey ansteigenden Jahren wurde ich fleißig zur Schule geschicket, und, neben den Stücken des Christenthums, zur Music angehalten, auch einige Jahre in Latinitate unterrichtet. A. 1732. that mich aber mein Vater nach Gotha, um sowohl in der Music, als auch im Rechnen und Schreiben mich habiler zu machen. Hierbey war ich so glücklich, daß ich sonderlich von dem damaligen Land?Inspectore, Hrn. Joh. Valentin Beumelburg, selbsten in den Christenthum und andern Wissenschafften ferner unterwiesen wurde. Durch Recommendation kam ich von da A. 1735. zu dem Hrn. geh. Rath und Ober?Consistorial?Præsident von Witzleben in Diensten. A. 1740. den 6. Sept. wurde ich von E. Hochlöbl. Ober?Consistorio zum Friedenstein zum Schul?Amt nach Georgenthal berufen, worauf ich auch Michaelis demselben Jahres meine Probe abgeleget und mein Amt durch GOttes Gnade angetreten habe. A. 1743. den 20. Aug. bin ich mit. Jungf. Anna Margaretha, weyl. Joh. Heinr. Fuchs, Schulmeisters allhier eheleiblichen jüngsten Tochter in der Immanuels?Kirche zu Altenberga durch Hrn. Pfarrer Schönau copuliret worden. In währender Ehe haben wir durch GOttes Gnade 7 Kinder erzeuget, als 3 Söhne und 4 Töchter, aber nur 2 Söhne und 3 Töchter noch am Leben sind.
GOtt schencke mir ferner, zu Verrichtung meines Amtes, seinen heiligen Geist, damit ich auch bis an mein Ende sagen könne: Bis hieher hat der HErr geholffen." 
ORTLEPP, Georg Nicolaus (I24863)
 
85 "Georg Volkmar, ist 1663. Mägdlein=Schuldiener worden, A. 1678. ist er nach Ohrdruff an die Mägdleins=Schule vociret worden."/^KSS_T3/9.St./S.20/Nr.3/ VOLCKMAR, Georg (I24533)
 
86 "Georg Wedel, gebohren zu Tambach 29. Aug. 1663. Sein Vater, Hanß Wedel, war ein Zimmermann und seine Mutter hieß Martha Dufftin. Er wurde Cantor und Knaben=Schulmeister zu Zella 1693. Er heyrathete Hrn. Joh. Caspar Rauschens, Med. D. zu Gotha, Tochter, Jungfer Margaretha Elisabetha, welche ihm 3 Söhne gebohren, deren einer Johann Ludwig, als Pfarrer zu Cobstedt verstorben, der andere seinem Vater succediret und der dritte Mägdleins=Schuldiener in Zella ist." WEDEL, Georg (I16555)
 
87 "Georg Zahn. Er kam 1653. von Wahlwinckel hieher. Ein mehreres kommt vor unter den Schuldienern zu Wahlwinckel." ZAHN, Georg (I28275)
 
88 "Gerhard Steinbrück, gewesener Schulmeister zu Friemar, kam zu Ende des 1715. Jahres zu dem Schuldienst zu Haussen. l. c. p. 471." STEINBRÜCK, Gotthardt (I25210)
 
89 "Heinrich Günther, von Aspach bürtig, wurde Schulmeister hieselbst 1603." GÜNTHER, Heinrich (I25420)
 
90 "Heinrich Just Engelhardt, gebohren zu Molschleben 1717. den 29. Oct. Sein Vater war Mstr. Justus Engelhardt, Mühlmeister daselbst, die Mutter Susanna, eine gebohrene Hopfin. Im 11 Jahr seines Alters kam er nach Kälberfeld zu seinem Schwager, dem dasigen Schuldiener Johann Jacob Rauschelbachen, und wurde von demselben in der Organisten=Kunst unterrichtet. Hierauf begab er sich in Herren=Dienste, bis er 1742. als Schuldiener hieher kam." ENGELHARDT, Heinrich Justus (I25107)
 
91 "Heinrich Mahn. Er schreibet von sich selbst: Ich bin gebohren zum Breitenbach, in das Fürstl. Schwartzburgische Amt Gehren gehörig, im Jahr 1597. den 9. Nov. und folgenden Tag von dasigen Pfarrer, Hr. Adolario Möllern, getaufft worden. Mein Vater hat geheissen Hanß Mahn, und meine Mutter Martha. Zum Breitenbach bin ich zeitig und fleißig von meinen Eltern zur Schule gehalten, und sodann A. 1612 nacher Arnstadt in die Schule gebracht worden, allda ich anderthalb Jahr verblieben. Aber weil mein Vater unterdeßen gestorben, nahm mich meine Mutter wieder von der Schule weg und verdingte mich in Breitenbach zu einen Meister, das Büttner=Handwerck zu lernen. Da ich nun 2 Jahre in der Lehre ausgestanden, begab ich mich auf die Wanderschafft, bis ich nach 2 ½ Jahren wieder nach Hauße kam und arbeitete 14 Jahr bey meiner Mutter, bis ich mich in Ehestand begab. Im Jahr 1642. ward ich von der Gemeine zu Rippersroda zum Schuldiener dahin beruffen, dann, nach verrichteter Probe, von Hrn. Ernst Friedrichen und Christian Rudolphen von Witzleben uff Liebenstein nacher Gotha an den Hrn General Superint. D. Sal. Glaßen verschrieben, von selbigen examiniret, und dann auch alsobalden confirmiret. Da ich dann selbigen Schuldienst 6 ½ Jahre versehen, bin ich A. 1648. von der Gosselischen Gemeine hieher begehret, und den 31. Decembr. von Rippersroda anhero gezogen, da ich dann nun in das 11te Jahr der Kirchen und Schulen nach allen Vermögen aufgewartet. Den 25. April 1658. Matric. Ichtershus. Er ist in seinem Alter zu seinem Sohn, Hr. Wolff Heinrich Mahn, Pfarrer und Adjuncto zu Goldbach gezogen, und daselbst 1679. 25. May. im 83. Jahre seines Alters verstorben." MAHN, Heinrich (I25182)
 
92 "Heinrich Thomas succediret haben, von welchem ich aber nichts finde, als er den 17. Jun. 1648. einen Sohn, Heinrich, und den 31. Mart. 1649. eine Tochter, Martha, item den 27. Jan. 1652. einen Sohn, Johann Georg, tauffen lassen. Sein Nachfolger ist"

"In den Vis. Actis vom Jahr 1647. stehet von ihm: Er sey ein Leinweber, könne, wegen geringer Besoldung, dem methodo nicht gemäß leben, müsse aus Mangel das Handwerck dabey treiben, kriege 6 ql quartaliter, nur daß er in der Kirche singe. Der Kinder von 4 bis 14 Jahren seyen jetzo 4. Vor dessen seyen 89 Haußwirthe in Natza gewesen, unter welchen 24 Güter und 66 Hintersättler, jetzo seyen 22 Mann im Dorffe. Wegen des Schulmeisters Besoldung sey gar kein Mittel zur Besserung vorhanden, wegen gar zu grosser Armuth." 
THOMAS, Heinrich (I26450)
 
93 "Heinrich Ullrich, ist der gegenwärtige Schulmeister allda, welcher A. 1731. zu dem Schuldienst nach Klein=Schmalkalden, A. 1738. aber hieher nach Gossel gekommen ist." ULLRICH, Heinrich (I25204)
 
94 "Heinrich Weyda ist 1657. Schulmeister hieselbst, wie auch Organist und Gemeinschreiber, und 1659. nach Eschenberga translociret worden." WEIDE, Heinrich (I25051)
 
95 "Herr Joh. Ludw. Wedel, Sein Vater war Hr. Georg Wedel, Cantor zu Zella St. Blasii, und die Mutter Frau Margar. Elis. Rauschin, Hrn. Joh. Caspar Rauschens, Med. D. Goth. Tochter, welche ihn am 23. Jun. 1697 zur Welt gebohren hat. Nach zurückgelegten Studiis zu Gotha und Jena, auch gehabter Information einiger junger Leute in Gotha, wurde er am I. p. Trinit. 1736. als Pfarrer zu Groß=Rettbach vorgestellet, er heyrathete im selbigen Jahr Jgfr. Sophia Dorothea, des gewesenen Pfarrers in Hörselgau, Hrn. M. Joh. Jos. Thilo, jüngste Tochter, nach deren Ableben aber Jgfr. Dorothea Elis. Früauffin, des Thielen=Inspectoris zu Georgenthal, Hrn. Joh. Christian Früaufs einzige Tochter, welche ihm 2 Kinder gebohren hat. A. 1744. Dom. I. p. Epiph. wurde er als Pfarrer zu Cobstädt praesentiret, und starb daselbst am 25. Martii selbigen Jahres seelig. Matric. Molschleb. it C. A. A. Gotha betr. n. 75. it. C. A. A. Georgenth. betr. n. 54. " WEDEL, Johann Ludwig (I16554)
 
96 "Herr Johann Andreas Berlet, aus Leina gebürtig, wurde nach zurückgelegten Studiis Ao. 1726. zum Diaconat nach Zella, und nach seines Schwiegervaters, des Herrn Adj. Schönaus Tode, zum Pastorat nach Remstedt befördert, allwo er annoch sein Amt führet." /S52/1.St., S.18, Nr.3/ BERLET, Johann Andreas (I28184)
 
97 "Herr Johann Heinrich Weber, von Wolffsbähringen bürtig, wurde, nachdem der Pfarr=Substitutus Hr. Johann Ernst Wex, zu Remstedt 1740. verstorben, ihm diese Stelle, doch sine spe succendi, im Maymonat vom F. Ober=Consistorio angetragen, auch von ihm, ob er gleich, in Ansehung der Pfarrey zu Westhaussen, unanimia vota patronorum vor sich hatte, da an dessen Statt ein Fremder, nemlich M. Birner, dahin gekommen, weil es Serenissimo so gefällig wäre, angenommen. Eodem anno im October wurde ihm das Diaconat in Zella angetragen, deprecirte es anfangs, acceptirte es endlich gleichwohl und wurde darzu praesentirt am 21. p. Trin. Er dauerte aber nicht lang in diesem Dienst, sondern starb Dom. Oculi, den 5. Martii 1741 C. A. A. Schw. n. 82" WEBER, Johann Heinrich (I28185)
 
98 "Hieronymus Francke, von Wandersleben, ist zum Schuldiener 1658. Dom. XXII. p. Trinit. angenommen worden und 1673. den 27. Martii verstorben ." FRANK, Hieronymus (I25149)
 
99 "Hr. Adam Gottlieb Axt, Meiningensis, ist der jetzige Diaconus zu Zella, und hat dies Amt angetreten im October 1757." /S52/1.St., S.19, Nr.7/ AXT, Adam Gottlieb (I28188)
 
100 "Hr. Anhard Löffler, welcher zu Mühlberg gebohren 28. Oct. 1634. und war sein Vater, Conrad Löffler, und seine Mutter Anna Scheibin, Inwohner daselbst . Auf Anrathen des damaligen Pfarrers und Adjuncti zu Mühlberg, nachmaligen General-Superint. zu Gotha, Hrn. Joh. Chr. Gotters, widmeten ihn seine Eltern den Studiis und liessen ihn hierzu in den Schulen zu Mühlberg und Gotha, und dann auf der Universität Jena anweisen. A. 1664. wurde er Schulmeister zu Roda, und dann A. 1666. als Pfarr-Substitutus zu Trügleben, und 1671. als Pfarrer zu Cobstedt präsentirt. Er heyrathete Johann Modestini Dufftens, Kornschreibers zu Langensaltza und Inwohners zu Merxleben, Tochter, Jungfer Barbara Elisabetha, und zeugte mit ihr 7 Kinder, unter welchen Johann Anhard, als Diaconus zu Zella St. Blasii, verstorben, nachdem ihm der Schlag auf der Cantzel betroffen hatte. Sein Vater hatte gleiches Schicksal, indem er, da er am 19. Febr. 1689. die Circular=Predigt auf Friedenstein halten sollen, gantz mühselig den Schloß=Berg hinauf gestiegen und bis in das Kirchen=Gemach, massen in der Kirche damals gebauet worden, voll Müdigkeit kommen und gesaget: Ach, nun bin ich herauf, GOtt weiß, wie ich hinunter kommen werde; und, da er das Wort kaum ausgeredet, tod, und ohne daß ihm durch Anstreichung des herbeygebrachten Schlag=Balsams einiges Merckmal des Lebens hat angewonnen werden können, zur Erden nieder gesuncken, und noch selbigen Abend nach Cobstedt geführet und daselbst, mit Haltung einer Leich=Predigt, welche gedruckt, begraben worden ist."
"In einem geschriebenen Verzeichnis der Pfarrer zu Kaltenwestheim stehet: Joh. Wolffg. Löffler, in Oesterreich zum Stein bey Steyer 1620. 21. Febr. gebohren. Mein Vater, Sebastian Löffler, bürtig von Schmalkalden, war 10 jähriger Pfarrer in Oesterreich, und die Mutter, Joh. Breyens, Superint. zu Steyer, Tochter. Als die Eltern 1627. von denen Papisten vertrieben wurden, begab er sich nach Gotha ins Gymnasium und dann nach Jena und Königsberg. A. 1653. wurde er ins Predigt=Amt nach Schmalkalden und 1657. nach Kaltenwestheim und Reichenhaussen vociret. Er hatte 4 Söhne, davon 3 Pastores worden, der eine aber Jura studiret hat. Joh. Siegm. Löffler, zu Kalten=Nordheim den 18. Jul. 1659. gebohren, wurde ihm im Pfarr?Amte zu Kaltenwestheim beygesetzet A. 1689. Ob Herr Joh. Christian Löffler, Pfarrer zu Fischbach, dessen Sohn, Herr Sam. Christ. Löffler, ihm substituiret worden und jetzo Pfarrer zu Mehlborn, im Eisenachischen, auch von obigen abstammet, kan ich so wenig sagen, als ob diese Löfflers, mit den obigen Anhard befreundet seyn." 
LEFFLER, Anhard (I16667)
 

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